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Mediation in Braunschweig Streit­schlichtung statt gerichtlicher Auseinander­setzung

Nicht jede Streitigkeit muss vor Gericht enden! Eine weitverbreitete Form der alternativen Streitschlichtung (auch: alternative dispute resolution, ADR) ist die sogenannte Mediation, die ihren Ursprung in den USA hat. Bereits seit 2003 bin ich nicht nur als Fachanwältin und ehemalige Notarin, sondern auch als Mediatorin in Braunschweig tätig. Meine Aufgabe bei einer Mediation besteht darin, zwischen Konfliktparteien zu vermitteln und dabei zu helfen, faire und tragfähige Lösungen für bestehende Konflikte zu finden. Als Mediatorin übernehme ich dabei eine neutrale Position. Vor allem bei Trennungen, Scheidungen und anderen Familien- oder Erbauseinandersetzungen kann die Mediation dazu betragen, dass eine Gerichtsverhandlung schneller beendet oder sogar vollständig vermieden werden kann.

Meine Schwerpunkte liegen in der Mediation bei:

  • Erbschaftsthemen
  • Trennungen und Scheidungen
  • Vermögensauseinandersetzungen
  • Nachbarschaftsthemen

Außergerichtliche Konfliktlösung durch Mediation Das sind Ihre Vorteile

Die Grundidee der Mediation ist, dass die beteiligten Konfliktparteien eigenverantwortlich an der Lösung eines Problems arbeiten. Dabei geht man davon aus, dass die Beteiligten selbst am besten wissen, wie der Konflikt zu lösen ist. Als Mediatorin bin ich dabei, um den Prozess zu führen sowie um die Kommunikation und Interessenerklärung zwischen den Parteien systematisch so zu lenken, dass eine selbstverantwortete Lösung erarbeitet wird. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass in der Mediation eine Neutralitätsverpflichtung besteht – das bedeutet, dass ein Mediator nicht in einem Fall mediieren darf, mit dem er zuvor als Anwalt befasst war.

Kurz: Die Mediation fördert eine außergerichtliche Konfliktlösung und Streitschlichtung, ohne dass es zu einem langwierigem und kostspieligen Gerichtsprozess kommt. Das schafft eine Win-win-Situation, in der keine der beteiligten Parteien sein Gesicht verliert.

Kontaktieren Sie mich, wenn bei einem Streitfall eine Mediation nötig ist

Seit sich die Mediation immer weiter etabliert hat, wurden auch verschiedene Phasenmodelle entwickelt. Obwohl diese unterschiedlich strukturiert sind, finden sich in den meisten Modellen die folgenden fünf Phasen als Handlungsstrategie wieder, nach denen auch ich mich bei meiner Arbeit richte:

  1. Aufklärungsphase
  2. Themensammlungsphase
  3. Positionen- und Interessenphase / Sichtweisenerkundungs- und Hintergrunderkundungsphase
  4. Kreative Phase / Sammeln und Bewerten von Lösungsoptionen
  5. Abschlussphase

Ich habe Sie überzeugt und Sie wollen eine Meinungsverschiedenheit durch eine professionelle Mediation aus dem Weg schaffen? Ich freue mich, wenn ich Ihnen helfen darf. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf!

Ein Nachbarschaftsstreit ist leider keine Seltenheit

Nachbarschaftsstreitigkeiten sind in der heutigen Zeit weit verbreitet, ja fast alltäglich. Unterschiedliche Sichtweisen und Interessen treffen aufeinander, da eine Verständigung misslingt und eine objektive Sichtweise fehlt. Diese Konflikte schwelen dann häufig über einen langen Zeitraum vor sich hin, bis sie letztendlich eskalieren. Beleidigungen und Drohungen werden ausgetauscht und nicht selten kommt es gar zu tätlichen Auseinandersetzungen. Ein sinnvoll geführter Dialog scheint in so einem Fall dann kaum mehr möglich.

Ihre Vorteile bei einem Nachbarschaftsstreit durch meine Mediation

Als Mediatorin biete ich Ihnen die Möglichkeit, an einem neutralen Ort unter meiner Leitung als Vermittlerin ins Gespräch zu kommen. Erfahrungsgemäß kann in den meisten Fällen eine schnelle und dauerhafte Konfliktlösung erzielt werden.

Die Mediation bei Nachbarschafts– und Mietstreitigkeiten ist aus diesem Grund eine sinnvolle, kostengünstigere und zeitsparende Alternative zu teuren und aufwendigen Gerichtsverfahren

Aufgabe als Mediator bei einer Trennung

Gerade in der Phase der Verunsicherung, den eine Trennung mit sich bringt, haben die Betroffenen natürlich den Wunsch bei psychischen, sozialen und juristischen Fragen gut beraten und begleitet zu werden. Bis zu einem gewissen Grad sind Freunde und Verwandte natürlich sehr hilfreich. Soweit jedoch die Unterstützung durch nahestehende Personen, aufgrund von fehlender fachlicher Kompetenz, an ihre Grenzen gerät, sollte man nicht davor zurückschrecken professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Mediatorin ist es meine Aufgabe das Mediationsverfahren zu leiten. Hierbei unterstütze ich Trennungen und Scheidungen auf vielen verschiedenen Ebenen. Diese umfassen sowohl psychologische und persönliche Aspekte als auch juristische Fragen, die ich aufgrund meiner Qualifikation als Volljuristin mit Ihnen erörtern kann.

Ziel eines Mediationsverfahrens

Das Ziel eines Mediationsverfahrens sollte es immer sein, eine einvernehmliche Vereinbarung zur Scheidung bzw. Trennung zu erlangen. Anstelle eines aufwändigen Scheidungsprozesses kann es durch Mediation gelingen, dass beide Partner wieder ein eigenständiges und glückliches Leben führen können und auch in Zukunft eine vernünftige Beziehung zueinander pflegen können. Dies ist natürlich gerade auch im Hinblick für das Wohl der Kinder sehr wichtig. Sofern es die jeweilige Situation erfordert, koordiniere ich natürlich auch die Hinzuziehung weiterer Professionen wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Psychotherapeuten. Erfahrungsgemäß wird so eine Lösung von dem meisten Ratsuchenden als eine große Entlastung angesehen.

Warum einen Streit schlichten?

Bei einem Schlichtungsverfahren im Sinne der Mediation geht es um die außergerichtliche Beilegung eines Rechtsstreites zwischen streitenden Parteien durch einen vorgeschlagen Kompromiss einer neutralen Instanz.

Unterschied zwischen Streitschlichtung und Mediation

Der Unterschied zu einer Mediation liegt darin, dass der Vermittler keine Befugnis im Hinblick auf den Streitgegenstand hat und auch keine Lösungs- oder Kompromissvorschläge gibt. Das Schlichtungsverfahren hat gegenüber dem Rechtsverfahren den Vorteil, dass es an keine gesetzlichen Vorgaben gebunden ist.

Wann ist ein Mediationsverfahren im Bereich Erbschaft sinnvoll

  • wenn die Beteiligten durch den Streit um die Erbschaft, das Vermächtnis oder evt. einseitige Zuwendungen stark belastet werden
  • wenn durch den Erbschaftsstreit mehrere Generationen betroffen sind, beispielweise bei einer Vor- und Nacherbschaft
  • wenn eine gütliche Einigung einer Erbengemeinschaft nicht zu erwarten ist
  • wenn bei einem Familienunternehmen familiäre Traditionen oder Güter erhalten bleiben sollen
  • wenn nur durch eine übereinstimmende Lösung schwer wiegende wirtschaftliche Nachteile abgewendet werden können
  • wenn eine langfristige Regelung für die weitere Zukunft wichtig ist
  • wenn die Nachfolge eines elternlichen Betriebs geregelt werden muss.
  • wenn die Parteien sich in Zukunft nicht in die Augen sehen wollen.
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